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Der meditierende Weise gibt Dir weitere Informationen zu den einzelnen Themen - Gehe einfach mit der Maus über ihn ohne zu klicken. Alle Texte (ausser 'Zum Nachfühlen') stammen von Dirk Liesenfeld.
Heute ist Donnerstag, der 23. Februar 2012.
Aktuell ist es 0:02 Uhr [aktualisieren]
Tages-Meditation

Herz: Heute fühle ich immer und immer wieder mein Herz.
Paar-Meditation

Unterwäsche: Sie kauft Ihm neue Unterwäsche.
Zum Nachfühlen
"Wer eine Freude an sich fesseln möchte, stutzt dem Leben die Flügel. Aber wer die Freude küßt, wie sie ihm zufliegt, lebt in der Unendlichkeit."
Der Maya-Kalender
 | Das heutige Kin ist "Rote Solare Schlange" (Nummer 165)
Richtung: Dein Leben ist wie eine Rakete: Die Instinkte geben Dir die Schußrichtung, die Lebenskraft den Treibstoff. Eingefahrene Ängstlichkeiten (Sprich: Gewohnheiten und Muster) nehmen Dir die Sicht auf Deine Instinkte und beschneiden Deine Lebenskraft. Sei mutig und erkenne, daß es keinen Mut gibt, weil es nie einen Grund gab ängstlich zu sein. (Dieses Kin ist noch für ungefähr 8 Stunden wirksam) |
Der Mond

 Zur Zeit haben wir Neumond, das heißt der Mond ist zu 0.7% beleuchtet.
In dieser Phase geht es um den Neubeginn.
Es ist hilfreich hierbei etwas 'meditativer', also nach Innen gekehrt zu sein, das heißt die Dinge erstmal eher langsamer (im Sinne von genauer) anzugehen. Wirf zuerst das nicht mehr hilfreiche Alte über Bord und beginne dann mit neuen Projekten oder Sichtweisen. Vieles geht jetzt fast wie von selbst und es bestehen beste Chance auf dauerhaften Erfolg oder bleibende Veränderung. Der Körper lässt ebenso leicht los und kann daher einfach entgiftet und gereinigt werden. Das, was Du jetzt säst, kann noch die nächsten 14 Tage sprießen. Bereite Dich innerlich darauf vor, kraftvoll ins Leben zu gehen und Deine Träume zu verwirklichen. Gib Deinem Körper noch Ruhe und Erholung - Du wirst ihn bald in Bestform brauchen.
Noch 07 Tage bis zum nächsten zunehmenden Halbmond, welcher dann dem Wachstum dient. Noch 14 Tage bis zum nächsten Vollmond, bei dem es dann um Fülle & Ernte geht. Noch 21 Tage bis zum nächsten abnehmendem Halbmond - ab da geht es dann um das Loslassen. Noch 29 Tage bis zum nächsten Neumond - ab hier steht der Neubeginn im Mittelpunkt.
Der keltische Jahreskalender
Klicke hier, um die allgemeine Einleitung über die Jahreskreise anzuzeigen oder auszublenden
Wie lebten eigentlich die Menschen bevor es Zentralheizung und Kühlschränke gab? Das ist eine spannende Frage, denn noch bevor es Städte gab, lebte der Mensch in und durch die Natur. Sie schützte und ernährte ihn. Die Menschen lebten im Einklang mit der Natur, der Lebensrhythmus war auf die Jahreszeiten abgestimmt, die Kraft um das Leben zu meistern wurde durch die Naturverbundenheit geschöpft.
Aus dieser Verbindung sind Naturreligionen entstanden, wie z.B. das Keltisch- Schamanische. Verschiedene Zeiten im Jahr, haben einfach unterschiedliche “Qualitäten”. Das haben die Menschen damals intuitiv gewußt. So hat z.B. Ostern eine ganz andere Qualität, als Spätsommer oder gar die Adventszeit. Unsere Urahnen mußten über solche Gesetzmäßigkeiten nicht weiter nachdenken. Sie waren ganz ursprünglich in der Natur beheimatet und später zumindest noch mit ihr tief verbunden und verwurzelt. Sie lebten ganz selbstverständlich in einem natürlichen Rhythmus.
Viele Menschen haben heutzutage diese Wurzeln verloren, die meisten leben ziemlich entfremdet vom Fluß der Natur. In unserer modernen Zivilisation und Leistungsgesellschaft läuft das Leben Sommers wie Winters nahezu identisch ab. Natürlich zünden wir an Weihnachten ein paar Kerzen an und mampfen Lebkuchen. Der Rhythmus der Natur wirkt jedoch viel feiner als das. Gerade Menschen, die in der Stadt leben, haben es dabei besonders schwer im Einklang mit der Natur zu leben. In der Freizeit joggen, oder im Urlaub in die Berge fahren tut der Seele gut - eine wirklich dauerhafte Verbindung zur Natur, die bis in den Alltag hineinragt, schafft das jedoch nicht. Das wird heutzutage immer mehr Menschen bewußt.
Kulturübergreifende Untersuchungen zeigen ein erschütterndes Bild: Je weiter sich eine Kultur von den natürlichen Wurzeln entfernt, umso stärker kommt es zur Sinnleere. Das Geld alleine und der schicke Mercedes an sich machen eben nicht glücklich!
Das statistische Bundesamt meldet jährlich ca. 12.000 Selbstmorde in Deutschland, die Zahl der Suizidversuche liegt nach offiziellen Schätzungen bei über 240.000 pro Jahr! Suizid ist die dritthäufigste Todesursache der 15 bis 45-jährigen Menschen in Deutschland. Dagegen ist in ursprünglichen Ländern wie Afrika, vor allem in niedrigzivilisierten Regionen, Suizid praktisch nicht existent.
Sich wieder in den Zyklus der Natur stellen ist eine Fähigkeit, die wir verloren haben und erst wieder erlernen müssen. Das Keltisch-Schamanische beinhaltet dieses Wissen. Es ist aus der Lebenspraxis unserer Vorfahren entstanden und zeigt eine perfekte Abbildung der mitteleuropäischen Jahresuhr. Es beschreibt die Qualitäten und Herausforderungen jeder Jahreszeit in Zeitabschnitten von ungefähr 6½ Wochen. Es gibt auch ganz praktische Ratschläge für den Alltag, um kraftvoll alle Zeitqualitäten nutzen zu können.
Diese sind - wenn man sie ein wenig "modernisiert" - gerade in der heutigen Zeit wertvoller denn je! Alle 6 Wochen schenkt uns die Natur eine neue Qualität, die wir zu unserem Vorteil nutzen können - oder eben nicht! Wenn sich das Leben mit den Jahresqualitäten synchronisieren, kann wieder eine grundsätzliche Verwurzelung stattfinden. Dies ist die Grundlage für tiefe Gefühle von Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Dankbarkeit.
Viele Elemente des Keltisch-Schamanischen reichen zurück bis in die Frühgeschichte der Menschheit. Der heute bekannte Jahreskalender bezieht sich aus den Überlieferungen der Kelten und Germanen. Der Wechsel der keltischen Jahreszeiten wird dabei durch 8 Zeitpunkte bestimmt. 4 davon orientieren sich am Sonnenstand (Sonnenfeste) und 4 orientieren sich am Mondstand (Mondfeste). Die Datumsangaben sind natürlich nur ungefähre Werte. Die genauen Zeitpunkte ergeben sich z.B. aus den Mondständen. Tatsächlich ist dies in der Praxis aber nicht so wichtig, da es uns ja mehr um die Zeitqualität an sich geht:
21.12. Jul (Sonnenfest)
2.2. Imbolc (Mondfest)
21.2. Ostara (Sonnenfest)
1.5. Beltane (Mondfest)
21.6. Litha (Sonnenfest)
1.8. Lammas (Mondfest)
21.9. Mabon (Sonnenfest)
31.10. Samhain (Mondfest)
Traditionell wurden nur die Mondfeste von den Kelten gefeiert, die Sonnenfeste von den Germanen. Dort wo sich keltische und germanische Traditionen vermischten, wurden beide Kalender zusammengeführt und bildeteten eine wunderbare Ergänzung und Harmonisierung. Während die Mondfeste eher eine mystisch-spirituelle Bedeutung haben, beziehen sich die Sonnenfeste auf den tatsächlichen Beginn der Jahreszeiten.
Konkret heißt das:
Die Sonnenfeste haben eher „männliche“ Qualitäten und Ausrichtungen, wie Materialität, Rationalität, Logik, Verstand und Aktivität.
Bei den Mondfesten stehen eher die „weiblichen“ Qualitäten im Vordergrund, wie Spiritualität, Emotion, Gefühl, Intuition und Passivität.
Beides zusammen bildet eine Polarität, einen ständigen Wechsel im Verlauf des Jahres, untrennbar und perfekt aufeinander abgestimmt.
In diesen Texten geht es weniger um die Jahresfeste an sich und die damit verbundenen klassischen Riten, als viel mehr um die 6½ Wochen, die zwischen den jeweiligen Jahresfesten liegen. Die Jahresfeste geben jedoch hervorragend Einblick in die Qualitäten und Herausforderungen der einzelnen Zeitabschnitte. Nachfolgend erstmal ein grober Überblick, später folgt dann eine genauere Betrachtung der einzelnen Jahresabschnitte:
21.12. Jul
Dunkler geht es nicht mehr - es handelt sich um die längste Nacht des Jahres. Der keltische Jahreskalender fängt mit dem Tod an und nicht mit der Geburt. Das ist kein Zufall. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
2.2. Imbolc
Ein erster Hauch des neu erwachenden Lebens wird in der Natur spürbar - aber nur für den, der genau hinschaut. Ein guter Zeitpunkt um sich ganz wage und unverbindlich neuen Ideen und Projekten zuzuwenden.
21.2. Ostara
Licht und Dunkelheit sind wieder im Gleichgewicht: Tag-Nachtgleiche. Die Orientierung nach Innen darf sich nun mit voller Leidenschaft nach außen kehren. Die Natur macht es uns vor: Überall grünt und blüht es.
1.5. Beltane
Jetzt geht´s zur Sache. Die Natur strotzt nur so vor Leben und Wachstum und dies ist nun der beste Zeitpunkt um sich voll und ganz in die Welt zu bringen. Wenn nicht jetzt - wann dann?!
21.6. Litha
Heller wird´s nicht mehr - der längste Tag des Jahres. Das Sprießen in der Natur weicht einem Heranreifen. Es wird Zeit wieder mehr Ruhe und Fluß ins Leben zu holen.
1.8. Lammas
Nun beginnt die Ernte. Das Gesäte und Vorangetriebene darf und soll nun geerntet werden. Das Leben beginnt zu enden, der Tod steht vor der Tür. Nun muß eingebracht werden um für den Winter gerüstet zu sein.
21.9. Mabon
Das große Ausatmen. Die Arbeit ist getan, die Ernte eingebracht. Die Zeit der neuen Projekte ist nun endgültig vorbei. Das Licht weicht der Dunkelheit, das Leben spielt sich wieder mehr in den Häusern ab. Ruhe kehrt ein.
31.10. Samhain
Das Leben stirbt. Es ist Zeit nach innen zu schauen, nur noch das zu tun, was wirklich getan werden muß. Dies ist keine Zeit der Veränderung, sondern eine Zeit der Rast und Regeneration. Klicke hier, um den Text über Imbolc (noch 3 Tage gültig) anzuzeigen oder auszublendenImbolc (2. Vollmond des Mondjahres, ca. 2.2.)
Vieles passiert ab diesem Zeitpunkt schon in der Natur, obgleich es kaum für den oberflächlichen Betrachter wahrzunehmen ist: Die Saat in der Erde beginnt den Transformationsprozeß zum Keimling, im Inneren der Äste und Zweige werden die Anlagen für die Knospen angelegt, die Pflanzen-Säfte werden wieder von den Wurzeln in den oberirdischen Teil der Pflanze gepumpt. Die Pflanze geht jedoch noch nicht ins "Außen", denn "Imbolc" heißt soviel wie "im Schoß".
Dieses Bild birgt auch die Empfehlung für unser Leben: Jetzt ist der Zeitpunkt um ganz, ganz vorsichtig über die ersten neuen Ideen, Projekte, Ausrichtungen und Pläne fürs den nächsten Jahreszyklus nachzudenken. Ist es sinnvoll alte, noch unvollendete Projekte aus dem Vor-Zyklus weiter zu verfolgen? Was ist in mir an Talenten und Berufungen, die nach außen wollen? Welchen Weg will ich einschlagen im Privatleben, Beziehungsleben und Berufsleben? Aber beachte: Dies ist nicht die Zeit für Entscheidungen! Alles sollte wage, locker und unverbindlich gehalten werden. Heute darfst Du dieses, morgen jenes denken. Was interessiert Dich Deine gestrige Meinung? Bewege verschiedene Ausrichtungen im Inneren, teile sie noch nicht mal im Außen mit - dadurch würdest Du Dich bereits ein wenig festlegen. Spüre in verschiedene Ideen in Stille hinein und nach und nach werden sich die kraftvollen Ideen herauskristallisieren. Keine Zeit für Traumdiebe! Sei mutig und glaube daran, daß alles möglich ist.
"Es ist die Zeit des Stillhaltens und Wartens."
Ganz praktisch gesehen ist es äußerst sinnvoll zu dieser Zeit einen guten Frühjahrsputz vorzunehmen. Putze Deine Wohnung, Dein Auto, Dein Fahrrad, Dein Motorrad. Mache vielleicht eine Entschlackungskur und Saunagänge um Deinen Körper zu reinigen. Kläre unklare Beziehungen in ruhigen Gesprächen - räume Dein Leben auf! Dadurch schaffst Du Platz für das Neue, das in der Zeit bis Ostara in Dein Leben kommen will. Du kannst sogar räumlich Platz schaffen indem du wegwirfst, was Du schon lange hättest wegwerfen sollen. Mache eine große Entrümpelungsaktion und vergiß dabei auch nicht den Keller und den Dachboden. Du wirst das ganze restliche Jahr davon profitieren. Die Auseinandersetzung mit den neuen Ideen beinhaltet auch noch eine andere, sehr wertvolle Komponente. Jetzt ist die Zeit um neues Wissen und neue Erfahrungen in uns aufzunehmen. Lese die Bücher, die Du schon immer mal lesen wolltest. Höre die Musik, die Dich zieht. Führe Gespräche mit Menschen, die Dein Leben bereichern könnten.
In dieser Zeit gibt es z.B. viel Raum um sich menschlich auszutauschen. Aber auch die Möglichkeit um in Stille den eigenen Inspirationen zu lauschen. Wir untersuchen ganz vorsichtig die Vorgänge in der Natur, graben ein paar Keimlinge aus und blicken ins Innere von Pflanzen. Von nun an geht es mit der Lebensenergie wieder aufwärts. Die Tage werden spürbar länger, das Licht kehrt wieder ins Leben zurück...
Bild des Tages

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